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Vortrag Wärmepumpen - Teil 2

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Wärmeabgabe
Kommen wir jetzt zur Wärmeabgabe. In aller Regel ist das die Fußbodenheizung oder die Heizkörper. Wie ich anfangs schon bemerkt habe sind Heizkörper theoretisch möglich, aber sollten bei ca. 40 - 45°C liegen und das ist mit Heizkörpern machbar. Beide Augen zugedrückt kann man auch 45°C Vorlauftemperatur noch akzeptieren, aber bitte nicht mehr. Mit Niedertemperatur-Heizkörpern ist auch 35°/40° möglich.

Zurück zur Fußbodenheizung. Zum Großteil wird die Fußbodenheizung bevorzugt. Wandheizung ist zwar im individuellen Empfinden angenehmer, aber auch um einiges teurer, so dass sie eigentlich nur in der Sanierung von Altbauten eingesetzt wird, wenn eine Fußbodenheizung aufgrund der beschränkten Deckenlast nicht machbar ist.

Zur Fußbodenheizung. Die sollte möglichst geringe Verlegeabstände aufweisen, im Durchschnitt 10-15 cm, und mit einem Estrich vergossen werden. Fermacell-Platten sind weniger geeignet, da sie schlecht Wärme speichern und weiterleiten können. Zu beachten ist außerdem der Bodenbelag. Fliesen und Naturstein sind am besten geeignet. Auslegeware, Parkett, Kork (dünn und aufgeklebt) geht auch noch. Laminat bitte nicht lose auflegen und schon gar nicht den berühmten 2 mm Trittschallschutz mit verlegen. Am besten aufkleben wie Parkett oder das
neuartige Laminat mit integriertem Trittschallschutz verwenden.
Was im Zusammenspiel mit Niedertemperaturheizung nicht verlegt werden kann sind Dielen. Zu dick, zu weiches Holz, lose aufgelegt, da gibt es keine kraftschlüssige Verbindung mit dem warmen Estrich.


Zusammenfassung
Jetzt wissen wir, wie eine Wärmepumpe funktioniert, wie die Wärmequelle und die Wärmeabgabe aussehen müssen. Wir wissen, dass die Wärmepumpe am besten arbeitet, wenn die Temperatur aus der Wärmequelle so hoch wie möglich ist und die Vorlauftemperatur der Wärmequelle so niedrig wie möglich ist. Jedes Grad Celsius höhere Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Wärmeabgabe kostet Sie unmittelbar mehr Strom.


Effizienz
Was kann ich tun, um diese Temperaturdifferenz so niedrig wie möglich zu halten.

  • keine Nachtabsenkung, die Anlage muss durchlaufen, auch wenn Sie am Wochenende mal nicht da sind (längere Zeiten sprechen für Absenkung)

  • weitestgehend keine Einzelraumregelung. Durch den physikalischen Selbstregeleffekt der Niedertemperatur-Fußbodenheizung im Zusammenhang mit guter Wärmedämmung des Gebäudes brauchen Sie diese nicht, da es keinen Sinn macht, den Durchfluss des Heizmediums im Boden zu unterbrechen, wenn ohnehin keine nennenswerte Temperaturdifferenz zum Raum besteht, also kein Energiefluss stattfindet.

Wenn die Anlage die Möglichkeit hat über 24 Stunden hinweg gleichmäßig Wärme zu liefern, wird zum einen auch die Wärmequelle gleichmäßig über den ganzen Tag belastet, sie kann sich immer wieder regenerieren und somit auch höhere Temperaturen liefern und zum anderen wird Ihr Haus im Prinzip nicht mehr hoch geheizt, sondern lediglich die Temperatur gehalten. Die Wärmepumpe liefert Ihnen jetzt gerade das, was notwendig ist, um auszugleichen , was gerade in diesem Augenblick durch Fenster, Wände, Türen, Dach verloren geht. Gleichmäßig, automatisch, nach Außentemperatur geregelt, von Herbst über den Winter bis ins Frühjahr. Es ergeben sich durch die geringen Schwankungen hier wiederum die gewünschten möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen bei höchstmöglichen Wärmequellentemperaturen.

Einzelraumregelung
Warum aber keine Einzelraumregelung. Die Wärmequelle muss die Möglichkeit haben, so viele Heizkreise wie möglich mit der niedrigen Vorlauftemperatur zu bedienen. Nicht nur einige wenige, das würde bedeuten, dass Sie jetzt höhere Vorlauftemperaturen benötigen, da auch Wärme über die Innenwände an nicht beheizte Räume abgegeben wird. Also auch untergeordnete Räume wenigstens zum Teil mit beheizen. Was die Regelung der Temperatur der Räume betrifft, so können Sie diese über den hydraulischen Abgleich am Heizkreisverteiler oder den Heizkörpern einmalig anpassen. Jeder Raum hat mindestens einen Kreis und verringerter Durchfluss entspricht weniger Wärme. Auf diese Art bekommen Sie ein ganz normales Temperaturniveau im Haus hin. Bad 23/24° C, Wohnzimmer, Kinderzimmer 22° C, Küche 20° C, Arbeitsraum 16/17° C.


Leistungszahl
Wenn die Wärmepumpenanlage so konzipiert und eingebaut ist, erreichen Sie, und das sind praktische Werte, im gesamten Jahr für die Beheizung und die Warmwasserbereitung Leistungszahlen von 4,5 - 4,8., d.h., Sie setzen 1000 Watt elektrischen Strom ein um 4500 - 4800 Watt Wärmeleistung zu bekommen. Aber bitte nur ohne Nachtabsenkung oder Einzelraumregelung. Im Vergleich die Luft/Wasser-Wärmepumpe nur 3,3 - 3,8. In Geld ausgedrückt sind das bei einem 150 m² Haus ca. 400 - 450 € Strom/Jahr. Weniger als die Hälfte gegenüber Gas und Öl, da dort noch einige Kosten anfallen für den Schornsteinfeger, Wartung und zumindest bei Gas höhere Zählergebühren.

Einsatz
Wo setze ich nun die Wärmepumpenanlage am besten ein. Im Ein- Zweifamilien-Neubau, da sich dort viele Kosten durch konsequente Planung relativieren lassen. Kleine Häuser, Bungalows bis 100 m² aufgrund der hohen Bohrkosten vielleicht eher mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe, darüber eine Sole/Wasser-Wärmepumpe in der Komplettsanierung, wenn ein Niedertemperatursystem mit Heizkörpern möglich ist.


Vor- und Nachteile
Zum Schluss zusammengefasst noch ein paar Vor- und Nachteile von Wärmepumpenanlagen. Die Wärmepumpenanlage ist in der Regel nicht so flüsterleise wie eine Gastherme, klingt in etwa wie ein alter Kühlschrank. Es ist beim Einbau also der Aufstellort zu prüfen.

Die Warmwasserbereitung funktioniert problemlos, wenn auch auf Grund der hohen Vorlauftemperaturen nicht so effizient wie im Heizbetrieb. Eine Wärmepumpe kann die berühmte Legionellenschutzschaltung nur im Zusammenspiel mit einer zusätzlichen Elektroheizung bzw. mit einer Frischwasserstation realisieren. Allerdings ist die für Ihre Anlage aus biologischer und physikalischer Sicht nicht notwendig und selbst die deutsche DIN, in aller Regel sehr hart, schreibt für Anlagen bis 400 l Brauchwasserinhalt im Ein- bis Zweifamilienhaushalt nichts vor.

Eine Wärmepumpe kann Ihr Haus nicht "mal schnell" aufheizen. Zum einen auf Grund der statischen Leistungsabgabe, zum anderen auf Grund der Trägheit der Fußbodenheizung oder der Niedrigtemperaturen.
Eine Wärmepumpe kann problemlos ohne große zusätzliche Kosten mit einer Naturkühlung ausgestattet werden. Dazu wird im Sommer vollautomatisch nach Außentemperatur geregelt, die Kälte aus der Erde in die Fußbodenheizung geleitet, ohne dass der Kompressor arbeitet. Dadurch temperiert es Ihr Haus etwas herunter, ca. 2-5 °C. Das ist keine Klimaanlage, aber im Preis-Leistungsverhältnis unter Nutzung vorhandener Komponenten eine interessante Systematik.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. November 2009 um 12:04 Uhr
 
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